Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

BGW mitteilungen 01_2015

Mehr wissen Ein Muster einer Balanced Scorecard und eine ausführlichere Version des Artikels finden Sie unter www.bgw-online.de/goto/ mitteilungen-osthofen. Unterstützung bei der Strategieentwick- lung in Sachen Mitarbeitergesundheit, Pro- jektbegleitung, Analyseinstrumente und mehr bietet die Organisationsberatung der BGW: www.bgw-online.de/bgm. Kontakt: gesundheitsmanagement@bgw-online.de, Telefon (040) 202 07 - 48 62. Für jede der vier Perspektiven der Balanced Scorecard werden einzelne Ziele, Maßnahmen und dazugehörige Messgrößen bestimmt (Bild: Auszug einer Muster-BSC). Eine andere Maßnahme zum gleichen Ziel: Die Pflegevisiten werden erfasst. Dabei wer- den auch die Mitarbeiterbeurteilungen zum rückenschonenden Arbeiten bei den Visiten herangezogen: Konnte dies teilweise, ganz oder gar nicht erfolgen? Die jeweilige Ziel- größe (beispielsweise eine bestimmte Zahl der Visiten oder ein Prozentsatz zum rücken- schonenden Arbeiten) steht fest; die Zieler- reichung lässt sich somit schnell erkennen. Vorhandene Daten übersichtlich erfasst Nach einer Einarbeitungsphase im ersten Jahr sei diese Art der Datenerhebung mitt- lerweile ein Selbstläufer, berichtet die Qua- litätsbeauftragte und stellvertretende Pfle- gedienstleitung Gisela Lindenau. „Die Daten waren eigentlich immer schon vorhanden, aber nicht schriftlich zusammengefasst.“ Von Teilnahmen an Fortbildungen über die Zahl der Zielvereinbarungen und die Ergeb- nisse von Kundenbefragungen bis hin zu wirtschaftlichen Kennzahlen werden die Da- ten jetzt übersichtlich in einer Tabelle zu- sammengetragen. Manches wird monatlich beobachtet; darüber hinaus wird halbjähr- lich ein Zwischenfazit gezogen, um eventu- ell gegensteuern zu können. Am Jahresende folgt ein Abschlussbericht, auf dessen Ba- sis die Zielplanung und die Anpassung der BSC für das Folgejahr vorgenommen wird. Die Evangelische Sozialstation Osthofen hat bei der Auswertung herausgefunden, dass sie in vielerlei Hinsicht schon sehr gut auf- gestellt ist: Die Belastungen werden von den Beschäftigten als gering angesehen, die Fluk- tuation ist niedrig, die Kundennachfrage und die Mitarbeiterzahl steigen stetig. Viel Wert wird auf die – verpflichtende – Nutzung von Pflegehilfen gelegt. Der Fuhrpark wurde er- neuert, sodass angenehme Sitzhöhen für das häufige Ein- und Aussteigen im ambulan- ten Dienst gewährleistet sind. Besonders stolz ist man außerdem auf die hohe Fach- kraftquote in der Pflege und die konstant hohe Ausbildungszahl. Da passt es gut ins Bild, dass auch für ältere Beschäftigte mit Tätigkeiten der Praxisan- leitung oder Pflegeberatung nachhaltige Kon- zepte gefunden wurden. So wird ein Ziel er- reicht, das eigentlich gar nicht explizit in der Balanced Scorecard festgehalten ist: Dieser ambulante Dienst arbeitet erfolgreich da- ran, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Anja Hanssen Mitarbeiter- perspektive Kunden- und Qualitäts- perspektive Prozess- perspektive Finanzielle Perspektive Balanced Scorecard 13BGW mitteilungen 01 | 2015 Gesund im Betrieb Telefon (040) 20207 - 4862.

Seitenübersicht