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BGW mitteilungen 01_2015 - Editorial

2 BGW mitteilungen 01 | 2015 Editorial Editorial sie kann uns Angst machen und verstören, auch noch lange nachdem sie geschah. Sie kann körperliche Folgen haben, aber die psychischen sind oft mindestens genauso tiefgreifend für die Betroffenen. Die Rede ist von Gewalt. Ein Thema, das Betriebe nicht ignorieren dürfen, denn auch im Beruf erleben Menschen Gewalt und Aggression. Gesundheitswesen und Wohlfahrtspflege sind Bereiche mit häufigem, engem Kontakt zwischen Menschen. Zudem gehen einige Krankheitsbilder, wie Demenz, gegebenenfalls mit herausfor- derndem Verhalten einher, das von den Betreuungspersonen als aggressiv erlebt wird. So ver- wundert es wenig, dass in einer Umfrage jede dritte Fachkraft aus Pflege- und Betreuungs- berufen angab, dass sie sich durch Gewalt und Aggression am Arbeitsplatz belastet fühlt. Doch auch wenn solche Situationen Teil des Berufsalltags sind, dürfen sie keinesfalls einfach hinge- nommen werden. Im Gegenteil: Mit allen Mitteln müssen Betriebe darauf hinwirken, Gefährdun- gen zu minimieren und ihre Beschäftigten beim professionellen Umgang damit zu unterstützen. Das Thema „Umgang mit Gewalt und Aggression“ hat so viele Facetten, dass es kaum möglich ist, sie alle gleichermaßen zu beleuchten. Dennoch haben wir in diesem Heft versucht, uns aus verschiedenen Perspektiven dem Themenkomplex zu nähern. Wer sich vor Augen führt, wel- che Personen in welcher Rolle betroffen oder beteiligt sind, welche Handlungsmöglichkeiten bestehen und welche Unterstützungsangebote es gibt, hat einen – ersten – roten Faden in der Hand. Lesen Sie mehr auf den Seiten 6 bis 9. Ihr Prof. Dr. Stephan Brandenburg Hauptgeschäftsführer der BGW Liebe Leserinnen und Leser,

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