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BGW mitteilungen 02_2015 - Unterwegs – aber sicher!

Mehr wissen Die BGW-Beratung unterstützt Betriebe neben anderen Themen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes auch in Sachen De- mografie und Lebensphasenorientierung – von der Analyse des Handlungsbedarfs bis zur Maßnahmenplanung und -umsetzung: www.bgw-online.de/bgm, Telefon: (040) 202 07 - 48 62, E-Mail: gesundheitsmana gement@bgw-online.de. Auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 10. bis 12. Juni 2015 in Berlin veranstaltet die BGW im Rahmen des Deutschen Pflegekongresses ein Plenum: „Unternehmensführung zwischen Baby- BoomernundGenerationInternet–Lebens- phasenorientierte Arbeitsgestaltung in der Pflege“, 11. Juni, 14.30 bis 16.00 Uhr. Auf dem Fachkongress BGW forum 2015 „Gesundheitsschutz und Altenpflege“ geht eine Reihe von Beiträgen auf die Themen Demografie und Personalpolitik ein. Der Termin: 7. bis 9. September in Hamburg. Weitere Informationen: Siehe Seite 4 und unter www.bgwforum.de. Mitmachen Beiträge für den Wettbewerb „Unterwegs – aber sicher!“ können ausschließlich in di- gitaler Form unter www.vdsi.de/unterwegs- aber-sicher eingereicht werden. Einsende- schluss ist der 15. Juli 2015. Foto: BGW/Werner Bartsch ten, kann man jüngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute nicht mehr so leicht be- geistern. Aufgabe für Führungskräfte Aus diesen Faktoren ergibt sich der Gestal- tungsrahmen für eine lebensphasenorien- tierte Personalpolitik. Dabei kommt es be- sonders auf die Führungskräfte an. Sie sind gefordert, die jeweilige Situation der Beschäf- tigten zu berücksichtigen: Wo liegen per- sönliche Herausforderungen? Welche Mög- lichkeiten kann das Unternehmen bieten? Was bindet Beschäftigte an den Betrieb? Auch für den Arbeits- und Gesundheits- schutz bietet das Vorgehen Chancen: Im Spannungsfeld zwischen Alter, Lebens- und Berufsphase kommt es zu typischen Belas- tungen, insbesondere der Psyche. Wo solche Faktoren in den Gesundheitsschutz einbe- zogen werden, eröffnen sich Wege, Belas- tungen systematisch zu reduzieren und Mit- arbeitende langfristig gesund zu halten. Nur ein Beispiel: Wo Sonderregelungen bei der Arbeitszeit möglich sind, werden Mitarbei- tende mit pflegebedürftigen Angehörigen entlastet oder ergeben sich individuelle Frei- räume, beispielsweise durch Sabbaticals. Dazu müssen jedoch im Unternehmen die entsprechenden Weichen gestellt werden: flexible Arbeitszeiten, Jahres- oder Lebens- arbeitszeitkonten, Teilzeitlösungen auch in Führungspositionen, lebenslanges Lernen, Wiedereinstiegsprogramme, alternative be- rufliche Werdegänge und vieles mehr. Anreiz- und Motivierungssysteme, Gesund- heitsförderung und Personalentwicklungs- maßnahmen sollten genauso in das Gesamt- konzept einbezogen werden wie die über- greifende Unternehmenskultur. Nicht nur Pflegeeinrichtungen profitieren davon, ei- nen Leitsatz wie den folgenden in die Praxis umzusetzen: „Wir legen Wert darauf, unse- ren Beschäftigten in jedem Alter und jeder Lebensphase genau das richtige Angebot zu machen.“ Anja Hanssen, Stephan Köhler Unterwegs – aber sicher! Wie lassen sich Verkehrsunfälle auf Arbeits- und Dienstwegen reduzieren? Ein Wettbewerb zeichnet innovative Projekte zur betrieblichen Verkehrssicherheit aus. ihnen enden tödlich. Auch der innerbetrieb- liche Transport und Verkehr ist ein Unfall- schwerpunkt. Die Verkehrssicherheit ist aus diesen Gründen auch für Unternehmen ein wichtiges Thema. Der Verband für Sicher- heit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) und der Deutsche Verkehrs- sicherheitsrat (DVR) suchen deshalb Projek- te, die im betrieblichen Umfeld nachhaltig Unfälle vermeiden helfen. Eine Fachjury bewertet die Projekte. Diese müssen in der Zeit vom 1. Januar 2012 bis Jahr für Jahr ereignen sich zahlreiche Mo- bilitätsunfälle im Straßenverkehr; viele von 31. Mai 2015 realisiert worden sein. Die drei Erstplatzierten können Preisgelder in einer Gesamthöhe von 6.000 Euro gewin- nen. Außerdem werden unter allen Beiträ- gen zehn Fahrsicherheitstrainings verlost. 11BGW mitteilungen 02 | 2015 Gesund im Betrieb 20207 - 4862, E-Mail: gesundheitsmana

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