Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

BGW mitteilungen 02_2015 - Sicher radeln und radeln lassen

Fotos:fotolia/blas Sicher radeln und radeln lassen Jetzt im Frühsommer nutzen wieder mehr Beschäftigte das Fahrrad für den Weg zur Arbeit und für Dienstwege. Jeder Betrieb kann dazu beitragen, dass sie sicher ankommen. Wer mit dem Fahrrad fährt, tut etwas für seine Gesundheit, schont die Umwelt und spart Spritkosten – also alles prima? Leider nein, denn gleichzeitig tragen Radfahrerin- nen und Radfahrer ein relativ hohes Unfall- und Verletzungsrisiko. Sie werden im Ver- kehrsgeschehen leicht übersehen und ihre Fahrzeuge haben keine Knautschzone. Um- so wichtiger ist es, für Sicherheit zu sorgen. „Gefordert sind hier neben den Radlerinnen und Radlern auch diejenigen, die mit dem Auto fahren oder zu Fuß gehen“, betont Lars Welk, Verkehrsexperte der BGW. Autofah- rerinnen und -fahrer gefährden Personen auf dem Rad beispielsweise, wenn sie mit zu wenig Abstand überholen, beim Rechts- abbiegen den Schulterblick vergessen oder auf einem Parkstreifen die Tür öffnen, ohne zu schauen. Gefährliche Hindernisse entstehen auch durch Fahrzeuge, die auf dem Radweg hal- ten oder parken. Ebenso durch Fußgänge- rinnen und Fußgänger, die unvermittelt auftauchen oder die Richtung ändern. „Betriebe sollten ihre Beschäftigten immer wieder für die Gefährdungen von Radfah- rerinnen und Radfahrern sensibilisieren“, rät Welk. „Dazu bieten sich je nach Situation Einzel- oder Gruppengespräche an, gegebe- nenfalls auch die Zeitschrift für Mitarbei- tende oder das Intranet.“ Wo fahren? Weit verbreitet ist die Annahme, dass Rad- fahrerinnen und Radfahrer am sichersten auf dem Radweg unterwegs seien. Studien haben aber ergeben, dass dies oft nicht der 12 BGW mitteilungen 02 | 2015 Gesund im Betrieb

Seitenübersicht