Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

BGW mitteilungen 02_2015 - Altenpflege: Hilfen zur Unterweisung im Praktikum

Mehr wissen Mit der Bestellkarte kann die Infomappe für Altenpflegeeinrichtungen (TP-PrakE-11) angefordert werden. Die Online-Hilfen sind unter www.bgw-online.de/unterweisung- pflegepraktikum zu finden. Foto:BGW/Kröger+Gross Altenpflege: Hilfen zur Unterweisung im Praktikum Junge Menschen für das Berufsfeld Altenpflege zu interessieren, tut angesichts des Fachkräftemangels not. Wer als Praktikantin oder Praktikant „schnuppern“ darf, benötigt jedoch ein Grundgerüst für den Schutz der Gesundheit am Arbeitsplatz. wissen an und überprüfen dies in einem Test. Der Vorteil für die Pflegeeinrichtungen: Der ausgefüllte und mit den Praktikanten und Praktikantinnen besprochene Wissens- test dokumentiert, dass sie ihre Unterwei- sungspflicht erfüllt haben. Das Angebot ist ein Beitrag zum „Ausbil- dungspakt“ der Bundesregierung und wei- terer Partnerinnen und Partner, mit dem die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Alten- pflege gefördert werden soll. Federführend ist hierbei das Bundesfamilienministerium; auch die BGW beteiligt sich an der Ausbil- dungs- und Qualifizierungsoffensive. Ange- sichts fehlenden Nachwuchses bei gleich- zeitig steigender Zahl von Pflegebedürftigen geht es vor allem darum, die Attraktivität des Berufsfelds zu steigern. Maria Aigner, Hermann Bach Für die Altenpflege bedeuten Praktikumsan- gebote sowie Freiwilligendienste eine gute Möglichkeit, ein erstes Interesse für dieses Berufsfeld zu konkretisieren. Doch sobald die Neulinge vor Ort sind, gelten auch für sie Bestimmungen zum Schutz der Gesund- heit. Gesetzliche Vorgaben, Beschäftigungs- einschränkungen, arbeitsmedizinische Vor- sorge: Was müssen die Einrichtungen wis- sen? Wie können sie die Kurzzeitkräfte in den Arbeits- und Gesundheitsschutz ein- binden und unterweisen? Die BGW bietet hierzu Info- und Lernmaterialien. Praktikantinnen und Praktikanten verfügen naturgemäß nicht über den gleichen Erfah- rungsschatz wie qualifizierte Pflegekräfte, wenn es darum geht, Risiken für die eigene Gesundheit zu erkennen. Daher ist es umso wichtiger, ihre Tätigkeit von vornherein si- cher zu gestalten. Im Hinblick auf den Ar- beitsschutz gilt die jeweilige Einrichtung dabei als verantwortliche Arbeitgeberin, selbst wenn die Verträge der Beschäftigten mit Ausbildungsinstitutionen oder anderen Trägern geschlossen wurden. Für Praktikumstätigkeiten muss ebenso wie für andere Tätigkeiten eine Gefährdungs- beurteilung durchgeführt werden. Zu un- terscheiden sind drei Fälle: zz Praktikum von Schülerinnen und Schü- lern – Jugendliche unter 18 Jahren zz Praktikum in der Berufsbildung – Jugend- liche unter 18 Jahren zz volljährige Berufseinsteigerinnen und -einsteiger sowie Freiwilligendienstleis- tende Die Einsatzmöglichkeiten variieren je nach Alter, Zweck des Praktikums, Ausbildungs- stand und persönlichen Voraussetzungen. So dürfen Schülerinnen und Schüler bei- spielsweise keine Tätigkeiten mit Gesund- heitsgefahren übernehmen – dementspre- chend sind wiederum keine arbeitsmedizi- nischen Vorsorgeuntersuchungen erforder- lich. In der Berufsbildung dürfen Jugend- liche unter fachkundiger Aufsicht dagegen auch manche potenziell gefährdende Tätig- keit ausüben. Für Erwachsene, die ein Prak- tikum machen, gibt es keine allgemeinen Beschäftigungseinschränkungen. Angebot der BGW: Infomappe und Online-Unterweisungshilfen Eine Übersicht über die Anforderungen bie- tet eine Infomappe, die bei der BGW be- stellt werden kann. Ergänzend stehen Unter- weisungshilfen zur Verfügung: Die Kurzzeit- kräfte eignen sich mithilfe der Online-Lern- materialien der BGW selbst Arbeitsschutz- www→ www.bgw-online.de/ unterweisung-pflegepraktikum 16 BGW mitteilungen 02 | 2015 Gesund im Betrieb

Seitenübersicht