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BGW mitteilungen 02_2015 - Editorial

2 BGW mitteilungen 02 | 2015 Editorial Editorial Wie halten Sie es mit der Pflicht? Sie bietet Sicherheit, so viel ist klar. Doch nicht von ungefähr begeistert uns eher die Kür; sie erweitert das Blickfeld und erschließt neue Möglichkeiten. So ähnlich ist das auch, wenn wir uns die neuen Überlegungen für die Rolle der Sicherheitsbe- auftragten anschauen. Sie haben sich schon lange als wichtige Unterstützung für den betrieb- lichen Arbeitsschutz bewährt. Wenn sie aber darüber hinaus verstärkt in die Gesundheitsför- derung eingebunden werden, eröffnen sich neue Perspektiven für das Unternehmen und die Beschäftigten. Die Ansätze für solche „Sicherheits- und Gesundheitsbeauftragte“ stecken noch in den Kinderschuhen. Aber es gibt wegweisende Projekte: Eines stellen wir Ihnen in unserem Titelthema auf den Seiten 6 und 7 vor – das der Helios Kliniken GmbH. Vorn dabei ist auch das Agaplesion Elisabethenstift Darmstadt – dabei geht es jedoch um etwas ganz anderes: die unmittelbare kollegiale Betreuung von Beschäftigten nach Krisensituationen. Es passt nicht so richtig, bei so einem ernsten Thema von „Kür“ zu sprechen. Dennoch zeigt auch dieses Praxisbeispiel, dass es sich lohnt, den Blick über die Regelung verpflichtender Frage- stellungen hinaus zu erweitern. Beschäftigte brauchen Hilfe, psychische Langzeitfolgen sollen minimiert werden – aus diesen Fixpunkten heraus wird jetzt getestet, was als „Erstbetreuerin- nen und Erstbetreuer“ geschulte Mitarbeitende für ihre Kolleginnen und Kollegen leisten können (siehe Seite 14–15). Auch wenn die Beispiele grundverschieden sind: Sie überzeugen mit innovativen Konzepten, die Beschäftigten wie Unternehmen zugutekommen. Vielleicht können wir auch Sie mit dieser Aus- gabe unseres Magazins dazu anregen, die „Kür“ zu wagen und Neues zu entdecken. Ihr Prof. Dr. Stephan Brandenburg Hauptgeschäftsführer der BGW Von der Pflicht zur Kür

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