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BGW mitteilungen 02_2015 - Coaching für die Gesundheit

Mehr wissen Die Einzel- und Teamcoachings werden von externen Beraterinnen und Beratern der BGW durchgeführt. Dabei gelten die güns- tigen Konditionen der BGW-Organisations- beratung. Weitere Informationen und Kon- takt: www.bgw-online.de/goto/coaching. Foto:fotolia/contrastwerkstatt Eine individuelle Begleitung im Rahmen eines Coachings kann auch dann sinnvoll sein, wenn Fragestellungen der betrieblichen Gesundheit bearbeitet werden sollen. Die BGW bietet hierzu Einzel- und Teamcoachings an. Coaching für die Gesundheit Ein Coaching hilft, schwierige Situationen zu meistern, und wirkt so psychischen Fehl- belastungen entgegen. Auch die Wahrneh- mung von Führungs- und Fachaufgaben kann belastend sein. Das BGW-Angebot rich- tet sich an Führungs- und Fachkräfte, die mit Fragen der betrieblichen Gesundheit zu tun haben. Es eignet sich besonders für die kom- pakte Bearbeitung von Gesundheitsthemen. Dies kann zum Beispiel die Arbeit am eige- nen Werteverständnis und Verhalten von Führungskräften sein, die ihre Kompeten- zen zum gesundheitsfördernden Führen ausbauen wollen – gegebenenfalls im An- schluss an ein BGW-Seminar zum Thema. In Teamcoachings übt die Gruppe bei- spielsweise den konstruktiven Umgang mit Konflikten oder die wertschätzende Kom- munikation untereinander. Der Vorteil: Alle Beteiligten werden eingebunden und motiviert, selbst an der konkreten Lösung des jeweiligen Problems mitzuwirken. Coachings lassen sich insbesondere gut da- zu nutzen, Rollenkonflikte in Veränderungs- prozessen anzugehen und herauszuarbei- ten, wie sich Gesundheit, Qualität und Sicher- heit dauerhaft in Abläufen und Strukturen verankern lassen. Im Dialog mit dem Coach werden individuelle oder teambezogene Strategien entwickelt. Beschäftigte und Füh- rungsverantwortliche gewinnen dank kre- ativer Methoden neue Perspektiven und kön- nen ihre Handlungsspielräume erweitern. Führungskräfte lernen im Coaching auch, besser für ihre eigene Gesundheit zu sorgen. Denn nur so können sie Mitarbeitende über- zeugend bei der Gesunderhaltung unter- stützen. Lars Welk So ist in der Pflege und Betreuung stets zu prüfen, ob die jeweilige Person überhaupt beim Bewegen unterstützt werden muss. „Wenn ja, ist als Nächstes zu klären, ob sich das manuelle Handhaben des Körperge- wichts durch organisatorische Maßnahmen oder Arbeitsmittel vermeiden lässt.“ Man- cher Patient, manche Bewohnerin kann zum Beispiel bestimmte Hilfsmittel selbststän- dig einsetzen. Jemand anderes benötigt viel- leicht einen zusätzlichen Haltegriff oder nur etwas mehr Zeit, um allein mobil zu sein. Wenn sich das manuelle Bewegen nicht ver- meiden lässt, sind die damit verbundenen Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für die Beschäftigten in einer Gefährdungsbeurtei- lung zu ermitteln und zu minimieren. Auf- grund der unterschiedlichen Wirksamkeit haben dabei technische Schutzmaßnahmen Vorrang vor organisatorischen – und diese wiederum Vorrang vor personenbezogenen. Wichtige technische Hilfsmittel sind bei- spielsweise vollständig elektrisch verstell- bare Pflegebetten und Lifter. Auch kleine Hilfsmittel wie Gleitmatten oder Rutschbret- ter entlasten die Pflegekräfte und unterstüt- zen die Pflegebedürftigen. Organisatorisch spielt etwa ein adäquater Personalschlüssel eine große Rolle. Personenbezogen ergän- zen unter anderem Informationen, Unter- weisungen und Trainings die technischen und organisatorischen Maßnahmen. Grenze der Belastbarkeit einhalten Die Mobilität der anvertrauten Menschen zu erhalten und zu fördern ist ein wichtiges Ziel in der Pflege. 2014 wurde ein Entwurf für einen entsprechenden Expertenstandard vorgestellt. „Die angestrebte Gesundheits- förderung und Prävention hat aber auch die Beschäftigten mit einzuschließen“, betont Kuhn. Oft ergeben sich hier Synergien: Je mobiler die zu pflegenden Personen sind, desto geringer sind auch die potenziellen Gefährdungen im Sinne der LasthandhabV. Allerdings darf die Ressourcenförderung nicht zu Lasten des Arbeits- und Gesund- heitsschutzes gehen. Sandra Bieler 9BGW mitteilungen 02 | 2015 Gesund im Betrieb

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