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Young Care | Ausgabe 4/2014 - SICHER | Achtung: Rutschgefahr

So kommst du sicher zur Arbeit

6 SICHER WarumsteigtdieZahlderWegeunfällegerade im Winter immer wieder? Das liegt daran, dass es im Winter einfach gefährlicher ist als im Sommer. Auf nassen und glatten Straßen passieren mehr Unfälle. Und das gilt nicht nur für Autofahrer: Auch für Menschen, die zu Fuß zur Arbeit gehen, steigt das Unfallrisiko.Sie sind in den Wintermona- ten häufig von sogenannten SRS-Unfällen betroffen, also Unfällen durch Stolpern, Rut- schen oder Stürzen. Auch Radfahrer sind gefährdet, denn auf nassen Untergründen verlieren Räder an Bodenhaftung undeskann zuStürzen kommen. Ein weiteres Problem für alleVerkehrsteilnehmer: Bei Dunkelheit wird man leicht übersehen. Da ein großer Anteil der Wege zur Arbeit in Dämmerung zurückge- legt wird, ist es wichtig, dass die Lichter am Auto und am Fahrrad funktionieren. Und Fuß- gänger können mit Reflektoren auf sich auf- merksam machen. Wo lauern die meisten Gefahren? Das kommt auf das Verkehrsmittel an. Beim Pkw passieren beispielsweise viele schwere Unfälle auf Landstraßen, weil Autofahrer zu schnell unterwegs sind. Aber auch der dichte städtische Berufsverkehr ist gefährlich, hier kommt es bei Glätte häufig zu Auffahrunfäl- len. Oft achten die Fahrer nicht auf ausrei- chendenSicherheitsabstand. Übrigens: Ganz unabhängig von Schnee und Eis haben viele Zusammenstöße heutzutage mit Smartpho- nes zu tun. Wer sich am Steuer ablenken lässt, verursacht schnell einen Unfall. Was sind die häufigsten Verletzungen? Typische Verletzungen sind Zerrungen und Brüche – insbesondere des Sprung-, Hand- oderSchultergelenks, des Ellbogens und des Steißbeins. Aber auch Prellungen des Steiß- beins oder des Kopfes gibt’s immer wieder. Wer ist im Winter am häufigsten von Unfällen betroffen? Fußgänger, Auto- oder Radfahrer? Am häufigsten sindSturz- und Rutschunfälle von Fußgängern. Das liegt daran, dass auch Autofahrer oder Personen, die mit Bus und Bahn zur Arbeit fahren, immer auch einenTeil des Weges zu Fuß zurücklegen. Dabei sind vor allem glatte, nicht gestreute Wege und Treppen tückisch. Unfälle von Radfahrern sind deutlich seltener, da viele das Fahrrad im Winter stehen lassen. Fotos:Photocase/KinKohana,BGW/Picasa// Text:VerenaWilhelm YOUNG CARE // Ausgabe 4 | 2014 Wenn du morgens das Haus verlässt, ist es dunkel. Wenn du dich abends nach der Arbeit auf den Heimweg machst, sieht es nicht besser aus. Vielleicht regnet oder schneit es. Wie du in der dunklen Jahreszeit sicher zur Arbeit kommst, verrät BGW-Experte Lars Welk.

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