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Young Help | Ausgabe 1/2015 - KOLUMNE

Und da war die Brücke weg ...

KOLUMNE Jeder 7. Ausbildungsvertrag endet vorzeitig. Doch nur die Hälfte der Abbrecherinnen und Abbrecher setzt die Ausbildung in einem anderen Beruf fort. Es geht doch nichts über nützliche Haus- haltshelfer. T-Shirts, Hemden, Blusen und ArbeitskleidungfaltenwieSheldonCooper aus „The Big Bang Theory“? Kein Problem mit dem praktischen Wäschefalter von getDigital.de. Noch besser: Du kannst einenvonzwölfgewinnen.Schickeinfach eineMailmitdemStichwort „Wäschefal- ter“ an mitmachen@bgw-young.de. Viel Glück! Wäschefalter gewinnen! Herbert ist nicht der sportlichste Typ. Aber er bewegt sich und probiert immer wieder neue Sportar- ten aus. Beim Boxen war er schon, auf- recht gepaddelt ist er und Tanzen klappt jetzt auch. Herbert ist Teil der Kampagne „Denk an mich. Dein Rücken“. Du willst, dass Herbert eine Sportart für dich tes- tet? Kein Problem, denn jeder kann ihn bewegen: Schick ihm einfach deinen Vorschlag. Mehr Infos zur Aktion gibt’s auf facebook.com/ deutschlandbewegt herbert Was ich an meiner Arbeit besonders mag, sind die Überraschungen. Kein Tag ist wie der andere. Vor einigen Wochen stand ich am Empfang, als ein älterer Mann hereinkam. Mein Chef hatte ihm am Vortag eine Brücke eingesetzt. Sie ging über vier Zähne und war noch nicht fest zementiert, damit sie notfalls besser angepasst werden kann. Der Patient hatte erst in zweiTagen wieder einenTermin, wirkte aber ziemlich aufgelöst, als er mit seinem Problem herausrückte: „Ich habe meine Brücke verschluckt“, sagte er. Im ersten Moment hätte ich fast gelacht, weil ich dachte, er machteinenScherz, aber dashabe ich mir zum Glück verkniffen. Mein Chef wurde richtig blass, als er die Geschichte hörte. Denn es ist natürlich ganz schön gefährlich, wenn so ein großesStückKera- mik durch den Magen und den Darm wandert… Der Patient erzählte, dass er beim Essen einen Hustenanfall bekommen hatte und schnell sein Fleisch herunterschlucken wollte, damit er es nicht auf den Tisch spuckt. Er dachte dann noch, ein Knochen sitzt quer und hat ordentlich mit Wasser nachgespült. Tja, und beim nächsten Bissen merkte er, dass es sich rechts so komisch anfühlt – da war ein Riesen- loch. Die Brücke muss sich wohl durch die Erschütterung beim Husten gelöst haben. Mein Chef hat den Mann kurzerhand ins Krankenhaus ge- fahren. Dorthaben siever- sucht, die Brücke mit einem Schlauch aus dem Magen zu angeln, was aber nicht geklappt hat. Dafür ist sie zwei Tage später auf natürlichem Weg wieder herausge- kommen – der Patient hat sich dann aber doch lieber eine neue machen lassen. Und dawar die Brückeweg ... 3YOUNG HELP // Ausgabe 1 | 2015 Lena (18), Auszubildende im 2. Lehrjahr Solche Geschichten hast du auch schon erlebt? Dann schick sie unsper E-Mail an: redaktion@bgw-young.de

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