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Young Help | Ausgabe 2/2015

55 eine Meinungsverschiedenheit im Praxis- Teamgeht:„Dr.Gerdinghatimmereinoffenes Ohr für uns.Wir können ihn alles fragen. Auch wenn wir mal etwas falsch gemacht haben, muss niemand vor ihm Angst haben. Dann nimmt er sich Zeit und erklärt, was wir beim nächsten Mal besser machen können“, berichtet der Auszubildende. DasMentoringprogrammisteingutesAngebot seiner Vorgesetzten, das er in schwierigen Situationen auch schon genutzt hat. Wie an einem Tag im Frühjahr 2014: „Damals kam eine Patientin zu uns, die an Brustschmerzen litt. Ich sollte mich um sie kümmern. Doch von einem auf den anderen Moment fing sie an zu halluzinieren und erkannte mich nicht mehr. Später stellte sich heraus, dass sie eine Katheterinfektion hatte, die zu einer Blutvergiftung geführt hat. Die ganzeSituation hat mich sehr mitgenom- men“, erzählt Alex. Noch mehrere Tage nach dem Ereignis habe er immer wieder an die Patientin denken müssen, auch nach Feier- abend. Seine übliche Taktik, sich mit seinem Lieblingsbuch abzulenken, habe damals nichtgeklappt. „Da war ich wirklich froh, dass ich mit Dr. Gerding reden konnte. Er hat mir erklärt, dass ich in dieser Situation richtig gehandelt habe, weil ich Hilfe gerufen und die Patientin wach gehalten habe.“ An normalen Arbeitstagen fällt Alex die Balance zwischen Job und Freizeit hingegen leichter. Um abzuschalten, trifft sich der Aus- zubildende nach Dienstschluss am liebsten mit seiner besten Freundin Sandra und geht mir ihr shoppen oder ins Kino. Obwohl die beiden in derselben Praxis arbeiten, reden sie nach Feierabend nicht über die Arbeit. „Das trennen wir voneinander“, erklärt Alex. Und wenn Sandra mal keine Zeit hat, entspannt sich Alex am liebsten mit einem Buch. „Etwas Lustiges oder Liebes- romane lese ich besonders gern. Mein Lieblingsbuch, ‚Sehen wir uns morgen?‘ von Alice Kuipers habe ich sogar schon viermal gelesen. Wenn es Abend ist und draußen dunkel wird, greife ich besonders gerne zu einem Buch. Nur Krimis würde ich nicht lesen – sonst könnte ich womöglich nicht mehr schlafen!“ YOUNG HELP // Ausgabe 2 | 2015 Termine vereinbaren, Blut abnehmen, Behandlungszimmer vorbereiten: Im Job kann es manchmal stressig zugehen. „Ich mag meinen Job, weil er abwechslungsreich ist.“ „Wenn mir ein Buch gefällt, lese ich es auch mehrmals.“

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