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Young Look | Ausgabe 1/2015

55 Allergien oder Ausschläge hat Dejan bisher nicht. „Aber ich merke, dass meine Hände trockener werden, vor allem zwischen den Fingern“, erzählt der 20-Jährige, während er mit dem Besen Haare auf dem Salonboden zusammenfegt.Unddamitdasnichtschlimmer wird, trägt er bei allen Arbeiten, bei denen er mitWasseroderChemieinBerührungkommt, Einmalhandschuhe. Beim Haarewaschen, beim Farbemischen, beim Tönen oder beim Reinigen von Scheren und Bürsten: da sind HandschuheausNitriloderVinylgenaurichtig. Die schützen die Haut und lösen nicht so leichtAllergien auswie Latex. Bei Reinigungs- arbeiten am besten Haushaltshandschuhe aus Nitril mit langen Stulpen verwenden. Handschuhe sind für ihn wichtig, sagt Dejan. Warum? „Weil ohne Hände hier nichts geht!“ Lange Haare haben es dem 20-Jährigen besonders angetan. Schon als Kind hat er gern die Haare seiner Mutter gekämmt und frisiert. Heute freut er sich, wenn Kundinnen mit langen Haaren zu ihm in den Salon kommen und von ihm für einen Partyabend frisiert werden wollen. „Ich finde es toll, wenn ich in glatte, lange Haare durch das Styling so richtig viel Volumen reinbringen kann“, schwärmt er. Dann noch das passende Abend-Make-up, und die Kundin zieht im Club mit Sicherheit alle Blicke auf sich. „Ich schütze meine Haut immer durch Handschuhe.“ YOUNG LOOK // Ausgabe 1 | 2015 Noch mehr Tipps zum Thema Haut- schutz gibt’s auf: bgw-young.de/look Ich freue mich, wenn Kunden auf meinen Rat hören und sich von mir eine neue Fri- sur verpassen lassen. 2AUCH BEIM WASCHEN Beim Haarewaschen trage ich Handschuhe mit langen Stulpen, damit das Wasser nicht mit meiner Haut in Kontakt kommt. Deine BGW rät: Sabine Schoening, Leiterin BGW studio78 „Es sind tägliche und für dich selbstverständliche Arbeitsschritte, bei denen deine Hände zwangsläufig dauernd mit Wasser in Kontakt kommen. Die richtigen Handschuhe tragen, sich die Hände regelmäßig ein- cremen und sich die Feuchtarbeiten im Salon unterei- nander aufteilen – das sind einfache Maßnahmen, die helfen, Hautbeschwerden zu vermeiden.“ 3RICHTIG EINCREMEN Die richtige Technik beim Eincremen und eine Schutzcreme ohne Duftstoffe – das tut meiner Haut gut. Aber genau da liegt auch ein Problem: „Wenn ich auflange Haare eine Tönung auftrage, dauert das länger als 20 Minuten. Da fangen die Finger in den Handschuhen an zu schwitzen und werden schrumpelig“, erzählt er. Damit die Haut nicht leidet, zieht er in solchen Fällen einfach dünne Baumwollhandschuhe drunter. Und zwischendurch wird gecremt. „Schutzcreme habe ich eigentlich immer griffbereit“, sagt Dejan. Seine Hände braucht der 1,90 Meter große Niedersachse auch in sei- ner Freizeit: Wenn er mal nicht tanzt, legt er als DJ auf. In Clubs und auf Partys in der Region. Wenn er die Ausbildung abgeschlossen hat, willernocheineWeiterbildungzumVisagisten dranhängen. Und vielleicht steht dann erst- mal ein Studium an. Vor der Ausbildung hat er noch sein Abi gemacht, auch seiner Mutter zuliebe, wie er verrät. Und heute kann er sich gutvorstellen,inZukunftalsBerufsschullehrer Friseur-AzubiszurSeite zu stehen. Aber ganz ohne Haare geht’s dann doch nicht. „Viel- leicht mache ich auch erst meinen Meister.“ „Handcreme habe ich eigentlich immer griffbereit.“

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