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Young Look | Ausgabe 4/2014

5 2Richtige Höhe: Damit ich gerade ste- hen kann und mich nicht bücken muss, stelle ich den Stuhl auf die richtige Höhe. 3Sportlicher Ausgleich: Zweimal pro Woche gehe ich zum Zumba, außerdem trainiere ich im Fitnessstudio. Das hält meinen Rücken fit. freundlich und locker. Deshalb dachte ich mir: ‚Ich versuch’s einfach mal!‘ Ich hatte Glück und bekam den Ausbildungsplatz.“ Doch schon kurz nach Ausbildungsbeginn wurde Jenny klar, wie anstrengend der Job als Friseurin ist. „Ich habe früher Fußballgespielt –dadurchhabeichProblememitdemRücken undmitden Knien bekommen. Durch die Aus- bildung hat sich das noch etwas verstärkt, denn es ist anstrengend, wenn man den gan- zen Tag auf den Beinen ist.“ Besonders in Stresssituationen merkt sie, dass sich der Nackenbereich verspannt und der Rücken schmerzt. Stress kann sie zwar nicht immer aus dem Weg gehen, aber Jenny hat gelernt, damitumzugehen: „Um Stress zu vermeiden, musste ich lernen, auch mal Nein zu sagen. Denn meine Gesundheitistmir wichtig.“ Man könne nichtimmer alle Kundenwünsche erfül- len. Wenn kein Termin frei sei, müsse man einen Kunden vertrösten. Um ihre Rückenprobleme in den Griff zu bekommen, achtet Jenny bei der Arbeit aber auchaufdierichtigeHaltung:„DieKniedürfen nicht die ganze Zeit durchgestreckt sein, das belastet zu stark. Außerdem tut es meinen Rückengut,wennichbeimanchenTätigkeiten sitze und bei anderen stehe. So bleibe ich in Bewegung.“ UndBewegung istJennywichtig, nicht nur im Job. Rumliegen und nichts tun ist nicht ihr Ding, sie braucht Action. Des- halb verbringt sie jede freie Minute mit ihrem Hund Amy und geht mit ihm spazieren. Aber auchSportundein speziel- les Rückentraining vom Physio- therapeuten stehen regelmäßig auf dem Programm: „Er hat mir eineListemitÜbungengegeben,dieichjeden Abend machen muss. Wenn ich das mal ver- nachlässige,merkeichdasimNackensofort.“ DeshalbversuchtJennysich so gutesgehtan das Programm zu halten. Denn ihr Job macht ihr so viel Spaß, dass sie schon über die nächstenSchritte nachdenkt: „Nach der Aus- bildung würde ich gerne noch eine Weiterbildung im Bereich Kosmetik machen. Dabei kann ich die Kundinnen und Kunden richtig verwöh- nen. Und wenn sie entspannen, tue ich das auch. Ich habe schon mit meinem Chef gesprochen und gefragt, ob wir imSalon eine Kosmetikecke einrichten könnten. Malschau- en, ob das klappt.“ „Ich musste erst lernen, auch mal Nein zu sagen.“ „Wenn ich meine Rückenübungen mache, geht es mir gleich viel besser.“ Gesunder Rücken mit den richtigen Schuhen. Fünf Tipps: bgw-young.de/look YOUNG LOOK // Ausgabe 4 | 2014 Deine BGW rät: Sabine Schoening, Leiterin BGW studio78 „Wechsele bei der Arbeit immer wieder zwischen stehenden und sitzenden Tätigkeiten. Das sorgt dafür, dass dein Körper entspannen kann und Schmerzen in den Füßen oder im Rücken gar nicht erst entstehen. Und wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Arbeitsposition ergono- misch richtig ist, hilft dein Chef dir sicher gerne.“ Ich bin froh, dass ich einen Job habe, der mich schon als Kind interessiert hat.

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