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Young Nurse | Ausgabe 1/2015 - REPORTAGE

Routine vs. Routine

1 2 4 REPORTAGE Routine vs. Routine Franzi arbeitet in der Kardiologie. Dort passt sie auf Infarktpatienten auf – und auf sich ... Darauf lege ich besonderen Wert: Fotos:wdv/OanaSzekely,DominikGruszczyk,BGW//Text:MichaelJohn WANN HANDSCHUHE? Bei möglichem Kontakt mit Blut, Sekreten oder Ausscheidungen, bei der Körperpflege sowie bei der Behandlung infektiöser Patientinnen und Patienten sind Einmalhandschuhe ein Muss. WANN HAUTSCHUTZ? Hände sind unser wichtigstes Arbeits- mittel. Deshalb vorbeugende Haut- schutzcremes vor Arbeitsbeginn oder vor hautbelastenden Tätigkeiten und nach dem Händewaschen benutzen. Es ist noch früh und dunkel draußen. Klick. Franzi hat die Tür eines Patien- tenzimmers geöffnet und einen un- sichtbarenSchalterbetätigt.„Anklopfen,rein- gehen, Lächeln anknipsen, Menschen glücklichmachen“–dasseiihrMottosagtsie: „Privat bin ich nicht so, da gehe ich selten so aufdie Leutezu.“ Aber hier in der Kardiologie im Katholischen Krankenhaus „St. Johann Nepomuk“ in Erfurtlächeltsievielundesfällt ihr leicht. Sie ist im dritten Ausbildungsjahr, Lächeln ist Routine – schöne Routine. Franzi unterscheidet in gute und schlechte Routine: Schlecht ist sie dann, wenn alles immer wieder gleich ist. Bitte keinTag wie der andere. Anspruch darf – nein, muss – sein. „Ich will meinen Kopf gebrauchen, ich will nachdenken müssen“, sagt Franzi so ernst, dass sie dafür kurz mal den Lächel-Schalter ausknipst. Deswegen mag sie die Kardio so gerne. Die war ihre erste Ausbildungsstation und ist es jetzt wieder. Schon legt sie den 12

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